Berichte über viele Tote:Schäden im türkischen Dorf Tabanli: Schweres Erdbeben fordert mehrere Todesopfer Foto: AFP
Im Osten der Türkei hat ein heftiges Erdbeben offenbar mehrere Opfer gefordert. Laut dem Bürgermeister der Stadt Ercís gab es viele Tote. "Wir brauchen dringend Hilfe", sagte der Fernsehsender NTV.
Ankara - Bei einem Erdbeben im Osten der Türkei sind am Sonntag mehrere Menschen getötet worden. Die Leichen seien unter den Trümmern eines zusammengestürzten Hauses in Van gefunden worden, berichtet der türkische Fernsehsender NTV. In der Stadt stürzte Medienberichten zufolge ein siebenstöckiges Gebäude ein. In den Trümmern gebe es auch Überlebende. Rettungskräfte und Notarztwagen waren im Einsatz, um Verletzte zu versorgen.
Der Bürgermeister der Stadt Ercis sagte, es gebe viele Toten. "Wir brauchen dringend Hilfe", sagte Bürgermeister Zulfikar Arapoglu dem Fernsehsender NTV. Wie der Sender weiter berichtet wurden Menschen unter Trümmern verschüttet. Einen Überblick über das Ausmaß der Schäden und mögliche Opfer gab es aber knapp eine Stunde nach dem Beben nicht.
Türkische Fernsehsender berichteten unter Berufung auf die Erdbebenwarte in Istanbul von Erdstößen der Stärke 6,6. Die US-Erdbebenwarte USGS nannte sogar eine Stärke von 7,3. Das Zentrum des Bebens lag demnach unter dem Dorf Tabanli in der Provinz Van nahe der Grenze zum Iran.
TV-Sender zeigten Bilder von Menschen, die in Panik auf die Straßen rannten. Bilder von Überwachungskameras zeigten Bürogebäude, in denen Möbel übereinander stürzten. Die Türkei wird wegen ihrer geografischen Lage immer wieder von heftigen Erdbeben heimgesucht. Auch in der Provinz Van gab es schon Erdbeben mit zahlreichen Toten.
cte/dpa/AFP/dapd
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